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Elementor vs Webflow: Welcher Builder ist der bessere?

Im digitalen Zeitalter ist eine starke Webpräsenz kein Nice-to-have mehr, sondern essenziell für jedes moderne Unternehmen. Die Frage ist nur: Mit welchem Tool erreicht man dieses Ziel am besten? Zwei der beliebtesten Lösungen auf dem Markt sind Webflow und Elementor (für WordPress).

Beide haben ihre Stärken – aber auch unterschiedliche Ansätze.

In diesem Artikel schauen wir genauer hin. Und erklären, warum wir bei Fronu ganz bewusst auf Elementor setzen, ohne auf Qualität à la Webflow zu verzichten.

Was ist Webflow?

Webflow ist eine cloudbasierte Plattform, mit der du Design, Entwicklung und Hosting in einem Tool kombinierst. Du hast damit die volle Kontrolle über Design und Funktionalität – ganz ohne Code. Webflow richtet sich vor allem an Designer:innen und Developer, die Wert auf Pixel-Perfektion und moderne Webtechnologien legen.

Vorteile von Webflow

  • Kostenloser Plan mit Zugriff auf Designer & Editor

  • Professionelle Templates (teilweise kostenpflichtig)

  • Sauberer Code-Export

  • CMS & E-Commerce-Funktionen integriert

  • Umfangreiche Integrationen (1000+ Tools)

  • Visuelle Kontrolle über Flexbox, Grid, Spacing etc.

Nachteile von Webflow

  • Steile Lernkurve für Einsteiger:innen

  • Keine Bearbeitung per App oder mobil

  • Begrenzter Funktionsumfang im Free Plan

  • Support nur Montag bis Freitag

Was ist Elementor?

Elementor ist ein visueller Page Builder für WordPress. Du installierst ihn als Plugin und kannst damit professionelle, responsive Websites erstellen – komplett ohne Code. Ideal für alle, die WordPress nutzen und mehr Gestaltungsspielraum wollen.

Vorteile von Elementor

  • Intuitiver Drag-and-Drop-Editor

  • 24/7 Support (für Pro-Nutzer:innen)

  • Riesige Plugin- und Template-Bibliothek

  • Integration in das WordPress-Ökosystem

  • Kostenlose Basis-Version verfügbar

Nachteile von Elementor

  • Manchmal Bugs bei größeren Updates

  • Höherer Wartungsaufwand (WordPress-Core, Plugins)

  • WordPress-basierte Seiten können langsamer wirken – wenn nicht optimiert

  • Nicht auf Enterprise-Level ausgerichtet

Benutzerfreundlichkeit

Webflow

Webflow ist visuell stark und gibt dir volle Kontrolle über jedes Element. Das Tool ist jedoch komplex: Du musst Begriffe wie CMS Collections, Grid, Flexbox oder Container verstehen, um effizient zu arbeiten. Ohne technisches Grundverständnis wird der Einstieg schwierig.

Elementor

Elementor ist deutlich einsteigerfreundlicher. Als Plugin direkt in WordPress integrierbar, kannst du schnell mit dem Erstellen loslegen. Alles funktioniert per Drag-and-Drop, mit Live-Vorschau auf allen Geräten. Kein Code, keine Hürden.

Preise

Webflow

Webflow bietet einen kostenlosen Plan mit begrenzten Funktionen. Die Preisstruktur ist komplex:

  • Site Plans: Ab $14/Monat (Standardseiten), bis zu $212/Monat (E-Commerce)

  • Workspaces: Für Teams & Agenturen

Elementor

Elementor Pro ist deutlich günstiger:

  • Essential: $59/Jahr für 1 Website

  • Expert: $199/Jahr für 25 Websites

  • Agency: $399/Jahr für 1000 Websites

  • Hosting + Elementor ab $9.99/Monat

Tools, Templates & Komponenten

Webflow

  • Über 2.000 Templates (meist kostenpflichtig)

  • Komponenten: Tabs, Slider, Modals, etc.

  • Eigene CMS-Struktur (ohne Plugins)

  • Zapier-Integrationen

  • Webflow Editor vs. Designer (getrennte Rollen)

Elementor

  • Über 2.000 Templates (kostenlos & kostenpflichtig)

  • Über 90+ Widgets & Add-ons

  • Funktioniert mit jedem WP-Theme

  • Dynamische Inhalte via ACF, CPT UI etc.

  • Third-Party Addons: Essential Addons, Ultimate Addons, etc.

Support & Community

Webflow

  • Support werktags per Mail

  • Webflow University (extrem gute Lernplattform)

  • Aktive Community, Showcases, Experten-Marktplatz

Elementor

  • 24/7 Support (für zahlende Nutzer:innen)

  • Riesen-Community + Drittanbieter-Content (YouTube, Blogs)

  • Knowledge Base + Foren

Warum wir bei Fronu meistens Elementor nutzen

Wir setzen bewusst auf Elementor + WordPress, weil wir das Maximum an Designfreiheit, Flexibilität und Skalierbarkeit kombinieren wollen – und zwar so:

  • Unsere Designs sind 100 % individuell, keine Templates

  • Wir erreichen Performance-Werte wie in Webflow (100/100 PageSpeed)

  • WordPress erlaubt nahtlose Erweiterbarkeit (mehrsprachig, Shop, Funnels, etc.)

  • Kund:innen können Inhalte selbstständig pflegen

  • Wir kombinieren das Beste aus beiden Welten: visuelles Design + Open Source

Du brauchst keine Webflow-Lizenz, um Webflow-Qualität zu erreichen. Was zählt, ist die Umsetzung.

Fazit: Elementor oder Webflow?

Beide Systeme sind stark – aber unterschiedlich.

Webflow ist ideal, wenn du:

  • ein All-in-One-System willst

  • Design-lastige Projekte umsetzt

  • keine Plugins brauchst

Elementor ist perfekt, wenn du:

  • auf WordPress setzt

  • hohe Flexibilität bei voller Kontrolle willst

  • Skalierung, Content-Strategie und SEO denkst

Wir hoffen, dieser Blog konnte dir helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Viel Erfolg beim Website-Building!

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, schau dir auch gern unseren Vergleich zwischen Webflow und WordPress an.
Und wenn du eine individuelle, hochwertige Website auf Webflow-Niveau suchst – aber auf WordPress-Basis – melde dich bei uns. Wir bauen Seiten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch performen.

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